Artikel veröffentlicht am 31.05.2019 um 18:07 Uhr
Start-Ziel-Sieg: SpVgg Ebing feiert historischen Aufstieg
Pünktlich zum zehnjährigen Bestehen des Frauenfußballs bei der Germania feierte die SpVgg Ebing mit der dritten Meisterschaft in den vergangenen fünf Jahren den größten Erfolg der jungen Vereinsgeschichte. Die Frauen mit dem Kleeblatt auf der Brust sichern sich am letzten Spieltag den Aufstieg in die Landesliga Nord!
Von Bernd Riemke
Die Meisterschaft in der BOL garnierte die SpVgg Ebing mit dem Gewinn des Bezirkspokals.
Diesen letzten Schritt musste die Mannschaft von Trainer Andreas Eiermann allerdings nicht auf dem grünen Rasen gehen, denn die bereits als Absteiger feststehende Eintracht aus Bayreuth tritt am 18. Spieltag der regulären Saison nicht mehr an. So wie die letzten beiden Gegner TSG 05 Bamberg und ASV Oberpreuschwitz auch nicht gegen die Germania antraten. Das ist sicher ein kleiner Wermutstropfen auf dem Gemüt der Abicher Meisterkickerinnen, die ihr letztes Punktspiel am 12. Mai ausgetragen haben und seither ihre Punkte am grünen Tisch zugesprochen bekommen. Die Meisterschaft auf dem Sofa zu entscheiden trübt jedoch nicht die überragende Serie, die die SpVgg zuvor auf die Spielfelder des Bezirks gezaubert hat.

Der gewonnene direkte Vergleich

Schließlich feiert die SpVgg Ebing einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg. Ungefährdet war er insofern jedoch nicht, da der neue Meister im SV Reitsch stets einen hartnäckigen Kontrahenten im Nacken wusste, der der Eiermann-Elf auch die einzigen Punktverluste der Saison beibrachte. Schossen Sommer, Eberth & Co die Frankenwälderinnen im Hinspiel noch mit 6:0 aus dem eigenen Seestadion, setzte es in Reitsch beim 2:3 die einzige Niederlage einer ansonsten makellosen Spielzeit. Das „Gute“ daran blieb am Ende der gewonnene direkte Vergleich, so dass Ebing die Tabellenführung vor den punktgleichen Oranjes behauptete. Punktgleich gingen die beiden Übermannschaften schließlich auch über die Ziellinie – mit dem besseren Ende für die in allen Belangen mit Superlativen gekrönte Mannschaft der Saison.

Immer einen Schritt vor der Konkurrenz. Katrin Förner (re.) im Derby beim SV Wernsdorf.
anpfiff.info

Sieben Tore pro Spiel

Durch ein 5:1 gegen FC Michelau im Eröffnungsspiel der jungen Saison gegen erklomm Ebing auf Anhieb die Tabellenführung und gab sie bis zum letzten Spieltag nicht mehr aus der Hand. Die Tormaschinerie um Lisa Sommer und Caro Eberth war an nicht weniger als 81 der regulär erzielten 107 Tore direkt beteiligt. Der Meister traf durchschnittlich mehr als sieben Mal pro Partie ins Schwarze, wobei das 25:0 gegen Oberpreuschwitz aus der Vielzahl an Kantersiegen noch herausragt. Bei derart geballter Offensivpower verblasst die herausragende Abwehrarbeit beinahe ein wenig, denn die SpVgg blieb in zwei Dritteln ihrer Saisonspiele ohne einen einzigen Gegentreffer.

Double-Gewinner

Nach dem Durchmarsch von der Kreis- in die Bezirksoberliga in den 2014 bis 2016 machte die SpVgg Ebing im dritten Jahr ihr nächstes Meisterstück. Garniert wurde die beispiellose Erfolgsserie mit dem Gewinn des Bezirkspokals durch einen ungefährdeten 9:0-Erfolg im Finale über die klassenniedrigere Bavaria aus Waischenfeld.

anpfiff.info gratuliert dem oberfränkischen Double-Gewinner auf das Herzlichste zu einer in jeder Hinsicht überragenden Saison, die mit dem Aufstieg in die Landesliga Nord ihre verdiente Krönung erfährt.

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Tabelle Bezirksoberliga

Pl.
Team
Sp
Tore
Pkt
1
17
111:8
48
2
17
100:17
48
3
17
57:28
34
4
17
40:31
31
5
17
43:33
26
6
17
23:55
18
8
17
19:51
15
10
17
10:111
4
Direkter Vergleich bei Punktgleichheit


Spiele-Bilanz Ebing

Spiele
18
Siege gesamt
17
Heim-Siege
9
Auswärts-Siege
8
Unentschieden
0
Niederlagen gesamt
1
Heim-Niederlagen
0
Auswärts-Niederlagen
1
:0
Zu-Null-Spiele
10
0:
Spiele ohne eigenen Treffer
0

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