Artikel veröffentlicht am 14.09.2018 um 13:00 Uhr
"Einige gehen auf dem Zahnfleisch": Die SR-Gruppe Kulmbach sucht Verstärkung
Aufgrund von akutem Schiedsrichter-Mangel möchte die Gruppe Kulmbach im Oktober nochmals einen Neulingslehrgang abhalten. Obmann Udo Konstantopoulos startet deshalb einen dringenden Aufruf an interessierte Sportkameraden jeden Alters. Ein genauer Termin und der Veranstaltungsort werden bekanntgegeben, wenn die Grenze von zehn Teilnehmern - hoffentlich - erreicht ist.
Von Markus Schütz
Für den selbst als Schiedsrichter lange Zeit im höheren Amateurbereich tätigen Udo Konstantopoulos steht fest, dass ein geregelter Ablauf, das heißt eine konstante Besetzung der Spiele in der Zukunft nur dann gewährleistet ist, wenn die Schiedsrichter-Gruppe breiter aufgestellt werden kann: "Wir müssen hier den Hebel ansetzen, da einige Schiedsrichterkollegen häufig Doppeleinsätze ableisten und somit auf dem Zahnfleisch gehen." Nur, weil eine relativ geringe Anzahl der Schiedsrichter relativ große Mühen auf sich nimmt, ist eine weitgehende Abdeckung der Spiele überhaupt möglich. Gerade diese SR-Kameraden sollen und müssen entlastet werden! Und das geht eben nur, wenn die Zahl der verfügbaren Schiedsrichter steigt. Wie bei den Fußballern auch, bleibt ein Team im Laufe einer Serie nicht selten auf der Strecke, wenn es mit einem zu kleinen Kader in die Saison startet. Was es dann braucht, sind - hier wie da - "Neuzugänge"...

Der Kulmbacher Schiedsrichter-Obmann Udo Konstantopoulos wirbt dringend um Schiedsrichter-Neulinge! Einsteigen kann jeder Sportkamerad ab 14 Jahren, viel Potenzial liegt aber beispielsweise auch in der Gruppe der ehemaligen Fußballer, die nach ihrer eigenen Laufbahn dem Sport erhalten bleiben möchten. 
anpfiff.info


"Auf Euere Unterstützung angewiesen"

Weil die Mehrzahl der Schiedsrichter aus den Vereinen stammt, also entweder selbst noch Fußball spielt oder gespielt bzw. ein Amt bekleidet hat, "sind wir DRINGEND auf die Unterstützung der Vereine angewiesen!", so die Bitte des Kulmbacher Obmannes. Der in diesem Falle zwar für seine eigene Gruppe spricht, aber bayern- oder sogar deutschlandweit für die meisten seiner Kollegen sprechen könnte. Denn Schiedsrichtermangel ist kein lokales, sondern mittlerweile ein flächendeckendes Problem. 
Jeder ab 14 Jahren kann sich als Schiedsrichter ausbilden lassen!

Interessierte wenden sich bitte an GSO Udo Konstantopoulos
(E-Mail: u.konstantopoulos@t-online.de; Mobil: 0176/31695664) oder
Lehrwart Dominik Haas
(E-Mail: d.haas@gmx.net; Mobil: 0151/54434237).

Es bleibt zu hoffen, dass sich mehr und mehr Sportkameraden der Bedeutung der Rolle bewusst werden, die die Schiedsrichter gerade an der breiten Basis haben. Oder anders gesagt: Niemand möchte sich vorstellen, was passiert, wenn zunehmend Spiele nicht mehr mit qualifizierten, neutralen Schiedsrichtern besetzt werden können... 

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