Beitrag vom 16.07.2017
Arbeitstagung Neudrossenfeld: Kreisklasse mit einem Eröffnungsspiel
Zur Sommerarbeitstag 2017 wurden die Kreisklassisten und A-Klassisten zunächst am Vormittag und dann am frühen Nachmittag nach Neudrossenfeld geladen. Dabei standen zahlreiche Neuerungen und organisatorische Fragen auf der Tagesordnung. So wird es zwischen dem FC Eintracht Bayreuth und dem SV Seybothenreuth ein echtes Eröffnungsspiel zum Saisonauftakt geben.  
von Hans-Jürgen Wunder
Im gut gefüllten Neudrossenfelder Sportheim hatte Gruppenspielleiter Gerd Rieß die Leitung der Sitzung übernommen. Dabei gab es zunächst Positives zu berichten. Mit dem FC Oberland kam die fairste Mannschaft aus dem Kulmbacher Kreis. Trotz Abstieg trat die Truppe von Heiko Beck stets untadelig auf und wurde nach der Saison entsprechend geehrt. Doch auch der SSV Peesten, Meister Bavaria Waischenfeld oder der TSV Kirchenlaibach 2 verdienten sich auf den nachfolgenden Plätzen ein Sonderlob. Ebenfalls recht erfreulich entwickelt sich der Kreispokal. 108 Teilnehmer hatten sich zu diesem Wettbewerb angemeldet, der auch als Vereinsturnier gespielt werden kann. Kommende Woche geht dieser Wettstreit in die nächste Runde.


Besonders Eintracht-Vorsitzender Rene Strödecke dürfte die Sitzung aufmerksam verfolgt haben: Sein Verein darf das Eröffnungsspiel ausrichten.
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Relegation lohnt sich

"Meist kommen die Kritiker an der Relegation aus den Reihen der Vereine, die daran überhaupt nicht beteiligt sind", merkte Rieß augenzwinkernd an. Denn seiner Meinung nach profitieren sowohl die Gastgeber als auch die teilnehmenden Clubs finanziell von der Saisonverlängerung. Durchschnittlich 380 Zuschauer wurden bei den Entscheidungen um die Kreisklasse gezählt, wobei die Partie zwischen Laineck und Seybothenreuth mit 517 Besuchern das größte Publikumsinteresse fand. Auch der Kritikpunkt, dass damit die Erholungszeit der Aktiven zu kurz ausfalle, wurde entschärft. Bereits am 4. Juni wurde die letzte Partie ausgetragen - für viele beteiligte Fußballer war aber schon früher Schluss. Eine hervorragende Rolle hatte der VfB Katschenreuth beim Erdinger-Cup auf Landesebene gespielt, war erst knapp im Halbfinale gescheitert und hatte den Spielkreis Bayreuth-Kulmbach erfolgreich vertreten. Vorher setzten sich die Zenk-Schützlinge vor 800 Zuschauern in Hollfeld als Sieger durch und schafften letztlich einen guten 4. Platz in Bayern.

Gruppenspielleiter Gerd Rieß führte durch das Programm.
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Enttäuschende Resonanz

Als neues Projekt wurde der Stammtisch zwischen den Schiedsrichtern und den Vereinen ins Leben gerufen. Die Resonanz auf diese Initiative war enttäuschend, wie Schiedsrichterobmann Alexander Maisel nicht verhehlte. Gerade drei Vereine fanden
den Weg zu den Referees. Dabei brennen viele Probleme unter den Nägeln. Fast die Hälfte der A-Klassenbegegnungen konnten nicht mehr mit Unparteiischen besetzt werden und die Sorgen werden nicht geringer, wenn man die Altersstruktur der Pfeifenmänner betrachtet - gerade die älteren Kollegen, die nicht mehr im Berufsleben stehen, sind nicht mehr wegzudenken, wenn es etwa gilt, ein Jugendspiel unter der Woche zu pfeifen. Allerdings fallen immer wieder Leistungsträger wie ein Schiedsrichter weg, der zuletzt 87 Saisoneinsätze hatte. Maisel nutzte auch die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, dass man bei Testspielen mit dem gewünschten Referee sprechen sollte, wenn man ihn einsetzen möchte. Und sollte eine Partie kurzfristig anberaumt werden, wäre es hilfreich, zum Telefonhörer zu greifen. Vom Bezirks-Online-Beauftragten Christian Diller kam dann noch der Appell, die Fotos für die Spielberechtigung hochzuladen. "Das kostet euch nur Geld und Punkte, wenn keine Spielberechtigung vorliegt", mahnte Gerd Rieß, der für das ESB-System zuständig ist. Von ihm kam dann auch der Wunsch, es gerade in der B-Klasse nicht immer so bierernst zu sehen. "Wir wollen doch so viele Spiele wie möglich austragen. Und wenn der Gegner eben nur neun Mann auf die Beine bringt, spiele ich eben Neun gegen Neun und kann dann zwei oder dreimal wechseln - da habe ich dann immer noch einen Vorteil." Weiter wies Christian Diller darauf hin, dass es über You Tube mittlerweile zahlreiche Videos gibt, die auch bei den Angelegenheiten mit dem Verband Hilfestellungen leisten können.  

Harmonisches Miteinander: In Neudrossenfeld gab es keine größeren Diskussionen.
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Rahmenplan beschlossen

Erstmals in dieser Saison wird es ein Eröffnungsspiel in der Kreisklasse zwischen der Eintracht Bayreuth und dem SV Seybothenreuth geben. Gerd Rieß hofft dabei, dass die Vereine durch ihre Anwesenheit das Auftaktspiel zu einem Erfolg machen werden. Zwar treten auch die Trockauer bereits an diesem Tag in Aktion, aber das Rahmenprogramm findet an der Oberen Röth statt. Zudem wies der Gruppenspieleliter drauf hin, dass noch bis kommenden Mittwoch Partien kostenlos verschoben werden können. Dass man aber am zweiten Spieltag wegen Vereinsausflug nicht antreten und verschieben möchte, fand bei Rieß wenig Begeisterung: "Das geht einfach nicht. Der Rahmenspielplan steht doch seit einem Jahr fest." 

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