Artikel veröffentlicht am 28.07.2019 um 23:15 Uhr
Premierensieg des Tages: Rimpar gewinnt erstmals
SPIELTAG AKTUELL Als letztes Team aus dem Landkreis Würzburg hat auch der ASV Rimpar in der Landesliga Nordwest seinen ersten Sieg gelandet – und das ausgerechnet beim Lokalrivalen TSV Kleinrinderfeld. Mit 4:1 (2:1) siegten die Schützlinge von Harald Funsch an dessen ehemaliger Wirkungsstätte und jubelten erstmals. Auch weil sie in einer erwartet hitzigen Begegnung ihre Nerven besser im Griff hatten als die Hausherren.
Von Alexander Rausch
Wirklich in Tritt waren die Rimparer bisher noch nicht gekommen. Dem Auftakt-Remis gegen Frohnlach folgten zwei Derby-Niederlagen in Lengfeld und gegen Unterpleichfeld. Daher sollte in Kleinrinderfeld möglichst der erste Sieg her, um die Fortschritte der letzten Spiele auch endlich in Punkte umzumünzen. Das wollten die Kleinrinderfelder gegen ihren Ex-Coach natürlich verhindern. Nach der Spielpause vergangenes Wochenende aufgrund der Hochzeit Manuel Jägers sollte gegen den Landkreis-Rivalen der zweite Heimsieg in Folge her.

Rimpar gnadenlos

Jan Reich
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Doch von Beginn an fanden die Hausherren nicht wirklich in Tritt. Zu wenig Bewegung und spielerische Akzente monierte Kleinrinderfelds Coach Tobias Jäger, was die Gäste umgehend ausnutzten, als Jan Reich einen Schuss Marvin Otts über die Linie drückte. „Wir haben es ihnen leicht gemacht, weil wir sehr schlecht gestanden waren. Wir haben schlicht nicht in unser Spiel gefunden“, ärgerte sich der Übungsleiter. Die Folge war das 2:0 durch Hendrik Fragmeier nach einer Ecke Marvin Otts. Mit zwei Treffern aus zwei Abschlüssen – effektiver geht nicht – holten die Gäste die Partie früh auf ihre Seite. Auch passte ins Bild, dass Robin Michel kurz darauf einen von Sandro Kramosch, der zuvor schon einmal Pech mit einem Pfostentreffer hatte, getretenen Strafstoß parierte.

Erst direkt vor der Pause verwertete der Angreifer eine Flanke Benedikt Engerts zum Anschluss. „Nach dem Seitenwechsel wurde es turbulenter. Wir standen tiefer und lauerten auf Konter, während Kleinrinderfeld den Ausgleich auf dem Fuß hatte. In dieser Phase stand die Partie auf der Kippe“, merkte auch Rimpars Co-Trainer Marcel Heck, dass die Heimelf drauf und dran war auszugleichen. Besonders als Lukas Behringer nur die Latte traf. Doch im direkten Gegenzug beruhigte Elias Harant die Rimparer Nerven, als er nach einem Abschluss Marvin Otts zum 3:1 abstaubte.

Erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst: Schlussmann Cosmin Andrei
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Undisziplinierte Gastgeber

Als dann Marco Kramosch wenig später wegen einer vermeintlichen Schwalbe im Strafraum die Ampelkarte sah, war die Partie entschieden. Kurz darauf sah auch noch Cosmin Andrei wegen eines Bodychecks im Sechzehner den roten Karton. Den fälligen Elfmeter verwandelte Alexander McBride gegen den nun im Tor stehenden Lukas Behringer – der TSV hatte bereits dreimal gewechselt – souverän. „Diese Aktion war völlig unnötig und schadet nur der Mannschaft. Insgesamt bin ich sehr enttäuscht, weil wir uns heute von keiner guten Seite gezeigt haben“, war Jäger merklich angefressen. Heck hingegen freute sich über den ersten Saisonsieg der Seinen: „Wir waren die diszipliniere Mannschaft. In der Summe haben wir verdient gewonnen und sind natürlich froh, den ersten Dreier geholt zu haben.“

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