Artikel veröffentlicht am 22.12.2017 um 14:30 Uhr
Die “Spieli” wurde fündig: Fuchsbauer-Nachfolge geregelt
Einen neuen Trainer unter dem Weihnachtsbaum gelegt hat sich die SpVgg Erlangen, die damit die Nachfolge des scheidenden Bernd Fuchsbauer geregelt hat. Der neue Übungsleiter trainiert aktuell einen Kreisligisten, der in die Bezirksliga aufsteigen könnte, freut sich schon auf seine neue Aufgabe, auch wenn er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat, wie er verrät.
Von Sebastian Baumann
Joachim “Jojo” Müller wird der neue Trainer der SpVgg Erlangen und wird damit Bernd Fuchsbauer ablösen, der bekanntlich bis zum Saisonende bei der Spieli aushelfen wird. “Wir hatten wirklich sehr gute Gespräche”, betont Abteilungsleiter Holger Müller, der zusammen mit seinem neuen Spielleiter Peter Grundl die Gespräche führte. “Wir waren uns eigentlich schnell klar, dass er der richtige Trainer für uns ist, weil er unsere Philosophie mitträgt. Ich denke, das passt gut. Joachim ist auch menschlich ein ganz feiner Kerl.” Auch für Jojo Müller waren es gute Gespräche, auch wenn der aktuelle Trainer des TSV Neunkirchen sich länger Zeit ließ und ein bisschen Magenschmerzen ob seiner Entscheidung hatte. “Wenn man meine Vita verfolgt, dann bin ich kein Trainer und ich war auch kein Spieler, der jedes Jahr den Verein wechselt. Deswegen war es jetzt schon ungewöhnlich für mich, dass ich nach einem Jahr wieder aus Neunkirchen gehe”, erklärt Müller, der deswegen die genannten gemischten Gefühle. Allerdings bot am Ende die Spieli das beste Paket für den 52-Jährigen, der davon sprach, dass viele kleine Dinge am Ende den Ausschlag gegen den TSV Neunkirchen gegeben haben und für die Spieli sprachen.

Joachim Müller dirigiert in der kommenden Saison die SpVgg Erlangen.
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Bezirksliga ist das höchste der Dinge

Denn im schlechtesten Fall übernimmt Müller einen Bezirksligisten, der sicherlich in der kommenden Saison ein Wörtchen um die Rückkehr in die Landesliga mitreden würde. Im besten Fall trainiert der ehemalige Mitspieler von Bernd Fuchsbauer dann einen Landesligisten. “Es hört sich schon gut an, wenn man sagt, ich trainiere dann einen Landesligisten, aber im Endeffekt ist die Bezirksliga für die Spieli momentan näher als die Landesliga", erklärt der Ex-Quelle-Spieler. “Und wenn man ehrlich ist, dann ist es so, dass in Neunkirchen maximal die Bezirksliga drin ist.”

Mit dem Aufstieg verabschieden


Den Aufstieg will der Trainer natürlich mit seiner Mannschaft schaffen und sich so gebührend verabschieden von seinem aktuellen Verein, der nicht gerade begeistert war als der Übungsleiter verkündete, dass er in der kommenden Saison einen neuen Verein trainieren wird. “Die Spieli hat aber auch als erstes angefragt und sich wirklich sehr um mich bemüht, so dass ich dann nach langer Überlegungszeit, die eigentlich gar nicht meine Art ist, weil ich gerne eine klare Kante mache, zugesagt. Wenn man sich überlegt, dass ich kein Trainer bin, der sich mit einer Bewerbungsmappe vorstellt und dann von so einem gut geführten Verein angesprochen wird, dann kann ich - glaube ich - schon ein bisschen stolz sein”, erklärt der Trainer, der mit seinem aktuellen Verein noch nicht über eine etwaige Vertragsverlängerung gesprochen hatte, aber auf alle Fälle wenn möglich aufsteigen will. “Die Jungs haben ja gezeigt, dass sie es können. Wir haben am Ende einfach in wenigen Spielen unsere gute Ausgangsposition verspielt, aber nicht etwa, weil die anderen deutlich besser waren, sondern weil wir personell nicht mehr so gut aufgestellt waren.”, schiebt Joachim Müller nach.

Der Blick geht in dieselbe Richtung. Die Spieli um Trainer Bernd Fuchsbauer (rechts) und Abteilungsleiter Holger Müller wollen den Klassenerhalt ehe Joachim Müller übernimmt.
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Kommt noch was bei der Spieli?

Für den Erlanger Traditionsverein war es auf alle Fälle wichtig eine schnelle Entscheidung für die Trainerposition zu finden. “Unsere Liste an möglichen Kandidaten war eh nicht so lange”, verrät der Abteilungsleiter, der sich freut, dass die Entscheidung von Jojo Müller jetzt endlich positiv ausgefallen ist. Mit der Klarheit in Sachen Trainer will der Verein jetzt auf alle Fälle versuchen die Klasse zu halten - eventuell mit neuen Spielern. Doch Vollzug kann der Funktionär noch nicht vermelden. “Wir schauen uns natürlich schon um, aber bis auf Michael Ulrich, der zurückkommt, ist noch nichts fix.”, beschreibt Holger Müller die Suche nach neuen Spielern.

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