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Artikel veröffentlicht am 22.05.2020 um 17:30 Uhr
Bayern und Thüringen alleine: Saison wird auf alle Fälle fortgesetzt
Mittlerweile haben sich alle Verbände in Deutschland positioniert und haben sich entschieden, wie es weitergeht mit dem Amateurfussball. Bayern steht damit zusammen mit Thüringen alleine auf weiter Flur, wird aber auf alle Fälle die Saison fortsetzen. Dies betont Präsident Dr. Rainer Koch explizit.
Von Sebastian Baumann
Mittlerweile ist der Bayerische Fußballverband so etwas wie der letzte Mohikaner in Fußballdeutschland. Denn auch die Verbände in Niedersachsen und Mittelrhein werden nach einer Mitgliederbefragung die laufende Saison abbrechen, müssen diesen Vorgang aber noch jeweils mit einem außerordentlichen Verbandstag beschließen. Damit stehen Bayern und Thüringen alleine auf weiter Flur.

Dr. Rainer Koch
fussballn.de / Schlirf

In Bayern glaubt niemand an die Saison 2020/21

In einem Interview auf dfb.de stellt Dr. Rainer Koch klar, dass die Saison in Bayern auf alle Fälle weitergespielt werden wird. Der Verband sei in großer Sorge, dass im September noch gar nicht gespielt werden kann und womöglich noch eine zweite Ansteckungswelle kommt.  "In Bayern glaubt kaum jemand, dass die Saison 2020/21 ordnungsgemäß,  sprich mit vollständig absolvierten Spielplan, abgewickelt werden kann. Deshalb die Entscheidung, die Saison 2019/20 sportlich und ohne Entscheidungen am grünen Tisch zu spielen und damit wenigstens eine Saison zu retten", sagt Koch und legt gleich den großen Vorteil aus Verbandssicht nach. "Am 1. Juli 2021 ist alles wieder ordnungsgemäß aufgestellt und die Saison 2021/22 steht, so denken wir, nicht mehr im Zeichen von Corona.  So wird es in den Spielklassen auch keinen verstärkten Abstieg geben müssen."

Nur zwei Landesverbände wollen weiterspielen (in grün): Bayern und der Thüringische Fußballverband.
anpfiff.info


Keine deutschlandweite Lösung

Von einer deutschlandweiten Lösung hält der DFB-Vizepräsident, der zuständig ist für den deutschlandweiten Amateurfußball, nichts. Schließlich seinen die regionalen Unterschiede bei den einzelnen Landesverbänden viel zu groß, als dass es eine einheitliche Lösung geben könne. "Dem Amateurfußballer in Stralsund ist es aber zurecht völlig gleichgültig, was in Passau passiert." Dies unterstreicht der Präsident auch mit einem weiteren Satz: "Verbände müssen mit ihren Entscheidungen nah dran am Menschen sein. Das ist das Grundmotiv für die föderale Struktur unseres Landes. Das Gleiche gilt für den Sport."

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