Artikel veröffentlicht am 11.09.2019 um 12:00 Uhr
JFG Rödental U17 vor der Saison: "Der Spaß am Sport soll geweckt werden!"
Mit einem starken dritten Platz schloss die Mannschaft - betreuut im vergangenen Jahr von René Schwab - der U17 der JFG Rödental in der Bezirksoberliga ab. Besonders dürfte man die Punkteteilung in Coburg gefeiert haben, womit man dem Lokalrivalen den Aufstieg in die Landesliga zunichtemachte. anpfiff.info sprach vor der Saison mit dem neuen Trainer Andreas Schmitz. 
Von Alexander Grober
Herr Schmitz - nun sind sie neuer Trainer der U17 der JFG Rödental. Wie entstand der Kontakt zu den Verantwortlichen der JFG?
Andreas Schmitz: Mein Verein, der FC Oberwohlsbach, ist einer der Stammvereine der JFG. Als ich mir in der letzten Saison die dritte schwerere Knieverletzung zugezogen hatte, war für mich klar, dass ich nicht mehr zu 100 Prozent aktiv spielen möchte. Im Winter ist dann der Trainer der damaligen A2 in den Herrenbereich gewechselt und ich wurde von meinem Vorsitzenden Ralf Schopf gefragt, ob ich Interesse hätte, das Amt zu übernehmen. Nach einem sehr positiven Gespräch mit Frank Kühn von der JFG habe ich dann schnell zugesagt. 

Neu bei der U17: Andreas Schmitz.
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Was gab den Ausschlag, dass Sie die Verantwortung als Jugendtrainer nun bei der U17 der JFG Rödental übernommen haben?
Andreas Schmitz: Mit der Änderung der Jahrgänge auf Kreisebene in der A-Jugend war klar, dass meine alte Mannschaft zu den Herren aufsteigen würde. Anfangs sollte ich dann die neue A2 wieder übernehmen. Doch nachdem mich einige der U17-Spieler gebeten haben, die Mannschaft zu übernehmen und auch der Vorstand auf mich zukam, habe ich beschlossen, diese doch sehr anspruchsvolle Aufgabe in der Bezirksoberliga zu übernehmen. 

Wie setzen Sie sich als Trainer als Ziel für die kommende Saison?
Andreas Schmitz: An erster Stelle liegt mir am Herzen, dass die Jungs gerne zum Training kommen und der Spaß am Sport richtig geweckt wird. Ich persönlich finde es sehr traurig, dass immer weniger Kinder Sport im Verein treiben wollen. Ein weiteres Anliegen ist, aus den vielen unterschiedlichen Charakteren eine geschlossene Mannschaft zu formen, die auf dem Platz in jeder Situation zusammenhält. Sportlich gesehen möchte ich so erfolgreich wie möglich sein und nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Aufgrund der großen Anzahl an Spielern des jungen Jahrgangs wird das vermutlich die größte Herausforderung. Aber zum Ende der Vorbereitung bin ich sehr optimistisch, dass wir das auch schaffen werden. 

Die Kaderplanungen für die kommende Saison sind abgeschlossen. Was können Sie für Neuzu- beziehungsweise Abgänge vermelden?
Andreas Schmitz: Die Planungen sind tatsächlich aufgrund der Fristen bereits länger beendet. Leider haben uns zwei potenzielle Leistungsträger in Richtung Bamberg verlassen. Diesen wünsche ich viel Erfolg und hoffe, dass sie sich durchsetzen werden. Dem entgegen stehen, neben einigen Spielern aus der eigenen C-Jugend, Spieler aus Coburg, Ebersdorf, Großgarnstadt, von der Hohen Aßlitz und aus Hildburghausen. Alles in allem wurde also ordentlich durchgemischt und es gibt viele neue Gesichter zu begrüßen. 

Besonders die Punkteteilung in der vergangenen Saison in Coburg dürfte den U17-Junioren geschmeckt haben, als man somit dem Lokalrivalen die Meisterschaft vermasselte.
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Wo finden Spiele und Training der B-Jugendlichen statt und worauf werden sie beim Training viel Wert legen?
Andreas Schmitz: Das Training und die Spiele werden nahezu allesamt auf dem städtischen Sportplatz in Rödental stattfinden. Vereinzelt kann es sein, dass wir auf die Plätze unserer Stammvereine ausweichen werden, aber das wird auch die Ausnahme bleiben, da wir mit unserem neuen Kunstrasenplatz und den drei Rasenplätzen allerbeste Voraussetzungen haben. Den größten Wert lege ich auf eine taktische Variabilität und körperliche Fitness. Daran werden wir auch noch weiter arbeiten müssen. 

Auf welche Art von Trainer werden die Jugendlichen mit Ihnen antreffen?
Andreas Schmitz: Ich fordere ein gewisses Maß an Disziplin und Ernsthaftigkeit, ohne die es im Leistungssport nicht geht. Ansonsten bin ich ein sehr lockerer Typ, mit dem man auch gerne mal einen Spaß machen kann. Ansonsten verläuft mein Training nach einem alten Spruch: „Zuckerbrot und Peitsche!“

Ihre Schlussworte
Andreas Schmitz: Ich finde es schade, wie sich die Einstellung im Laufe der Jahre, sowohl mancher Spieler als auch bei den Eltern geändert hat. In meiner Jugend war es selbstverständlich, dass man den Verein unterstützt hat, wenn Hilfe benötigt wurde. Dazu zähle ich neben einer Kuchenspende auch die Bereitschaft, einen offiziellen Posten zu übernehmen! Das ist leider mittlerweile anders und ich wünsche mir sehr, dass sich das wieder ändert. Für mich ist es fast schon eine Ehre, Kinder trainieren zu dürfen und an der Entwicklung teilzuhaben. Denn es sollte doch unser aller Ziel sein, dass Kinder wieder lieber draußen an der frischen Luft als drinnen sind. Ansonsten wünsche ich allen eine verletzungsfreie und gute Saison!

anpfiff.info bedankt sich bei Andreas Schmitz für das Interview!

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