Artikel veröffentlicht am 24.04.2020 um 11:00 Uhr
Lukrative Rendite: Börsennotierte Unternehmen im Bereich Fußball
König Fußball begeistert nicht nur Millionen Fans, er ist auch ein enormer Wirtschaftsfaktor. Es gibt weltweit unzählige börsennotierte Fußballvereine, die nicht nur sportlich von sich reden machen, sondern auch Investoren begeistern. Fans können Unternehmensanteile an ihrem favorisierten Club erwerben und haben dadurch häufig nicht nur ein Stimmrecht. Nein, sie sichern sich damit im besten Fall lukrative Dividenden.
Von Manni Meisenkaiser
Michal Jarmoluk from Pixabay
Fußballklubs gehen an die Börse

Deutschlandweit und international haben sich viele Fußballklubs auf den Weg an die Börse gemacht. In Deutschland sind vor allem Borussia Dortmund oder der FC Bayern München für ihre Wertpapiere bekannt. Doch auch international gibt es viele Vereine, bei denen die Fans beim Kauf von Wertpapieren zuschlagen können. Dazu zählen:
- Ajax Amsterdam
- AS Rom
- Juventus Turin
- Manchester United

Der Börsengang ist für viele Clubs ein wichtiger Schritt, um neue liquide Mittel in die Kassen zu spülen. Diese Gelder werden nicht selten für den Kauf neuer Superstars verwendet, um international mithalten zu können und Tore zu erzielen. Spielt der Club tatsächlich ganz oben in der internationalen Liga mit, ist das für die Investoren von Vorteil, denn sie dürfen sich dann häufig auf Dividenden freuen. Doch die zunehmende Monetarisierung im Sport, vor allem beim Fußball, ist nicht bei allen Fans gern gesehen. Deshalb sind Millionen-Transfers, Börsengänge und Millionen-Gehälter der Spieler häufig ein Streitthema, welches nicht selten durch die Printmedien geistert.

Beispiel: Unterhaching wird vom Fußballklub zum Unterhaltungskonzern

Nicht nur die vermeintlich großen Fußballklubs sind an der Börse vertreten, sondern auch kleinere Vereine. Ein Beispiel dafür ist Unterhaching. Der Club ist an die Börse gegangen, um seine liquiden Mittel zu erhöhen und damit im Vergleich mit anderen Clubs mithalten zu können. Allerdings sind die Einflussmöglichkeiten der Fans beim Kauf der Unternehmensanteile nicht so hoch wie vielleicht gedacht. Dafür gibt es beim Börsengang die 50+1-Regel. Damit bleibt die Stimmenmehrheit beim Verein und geht nicht an die Investoren über.

Beispiel: FC Bayern München – der Titan

Der FC Bayern München ist auch international vertreten. Die Münchener wagten 2001 die Gründung der Aktiengesellschaft und konnten seither enorme Erfolge verbuchen. Neben dem FC Bayern München e. V. gibt es noch weitere Anteilseigner:
- Allianz SE
- Adidas AG
- Audi AG

Den größten Anteil hält allerdings Bayern München selbst. Die Ergebnisse der Aktiengesellschaft können sich sehen lassen, denn seit der Gründung wuchs der Umsatz Jahr für Jahr. Waren es 2001/2002 noch 176 Millionen Euro, sind es 2018/2019 schon über 750 Millionen Euro.

Sportwettenanbieter ebenfalls an der Börse

Nicht nur die Clubs sind einer Börse vertreten, sondern auch viele Sportwettenanbieter. Wie ein Leo Vegas Sportwetten Test zeigt, hat das schwedische Mobile-Gaming-Unternehmen einen Umsatz von ca. 3,2 Milliarden Euro jährlich. Nach der Gründung 2011 erfolgten auch der Börsengang und die Ausgabe der Wertpapiere. Interessierte Investoren können Unternehmensanteile beispielsweise auch für kleines Budget erwerben, denn es gibt die Aktie tatsächlich unter 3,00 Euro (Stand am 20. April 2020). Wer an einer längerfristigen Investition interessiert ist, sollte im Depot einige Unternehmensanteile von Leo Vegas und anderen Sportwettenanbietern haben, denn die Branche boomt.

Investoren winken lukrative Dividenden

Die Entwicklung der Sportwettenbranche zeigt, dass die Umsätze in schwindelerregende Höhen steigen. Von 2012 bis 2018 hat sich der Umsatz vervielfacht. 2018 durften sich die Wettanbieter über einen Umsatz von 8,8 Milliarden Euro freuen. Das kommt natürlich auch der Unternehmensentwicklungen zugute, denn viele Wetten bedeuten auch einen höheren Umsatz. Smarte Investoren wählen ihre Wertpapiere sorgfältig aus und sichern sich tatsächlich die besten der Branche. Dazu gehören neben Leo Vegas auch:
- bwin.party digital entertainment
- bet-at-home.com
- mybet.com
- Ladbrokes

bwin.party digital entertainment unternahm seinen Börsengang 2005 und hat mehr als 82,2 Millionen ausgegebene Aktien. Zu den ältesten an der Börse aktiven Buchmachern gehört Ladbrokes (Börsengang 1967). mybet.com ist ebenfalls ein alter Hase der Wettbranche und absolvierte seinen Börsengang bereits 1999.

Sportliches an der Börse: Spielehersteller dürfen nicht fehlen

Nicht nur die Clubs dieser Welt oder Anbieter sind an der Börse vertreten, sondern auch viele branchenverwandte Unternehmen. Dazu gehört beispielsweise die Scientific Games Corporation. Das Unternehmen mit Sitz in Las Vegas ist federführend bei der Herstellung von Spielautomaten und Verkaufsautomaten für Lotterie-Lose und weltweit vertreten. Der Umsatz in 2018 betrug immerhin über 3,3 Milliarden USD. Wer in die Wertpapiere investieren möchte, kann sie an den verschiedenen Börsenplätzen erkaufen.
Auch andere Unternehmen der Glücksspielindustrie sind an den internationalen Börsen vertreten. Dazu zählen:
- Nautilus Group
- Penn National Gaming Inc.
- William Hill plc

Smarte Investoren machen sich die positiven Entwicklungen bei Sportwetten und auf dem Glücksspielmarkt zunutze und investieren einfach in verschiedene Wertpapiere. Warum im Depot nicht Aktien verschiedener Fußballvereine und Casinos bzw. Spielehersteller halten? Durch die enorme Auswahl findet sich für jedes Budget und jede Risikobereitschaft das geeignete Wertpapier, mit dem die Investoren im besten Fall lukrative Gewinne einfahren.

Tipp: Anlagestrategie verfolgen

Damit Investoren möglichst zielgerichtet agieren, ist die Anlagestrategie wichtig. Es kommt darauf an, das Risiko optimal abzuschätzen bzw. abzusichern und in vielversprechende Wertpapiere zu investieren. Dabei helfen Analysen des Marktes und der Blick auf die unternehmerischen Kennzahlen. Wer dabei Unterstützung benötigt, findet bei vielen Brokern kostenlose Analysen und Empfehlungen, sodass auch Trader am Beginn ihrer Handelskarriere investieren können.

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