Artikel veröffentlicht am 19.08.2022 um 17:00 Uhr
Tipps: 5 große und kleine Casinogeheimnisse
ANZEIGE Casinos sind ein verruchter Ort, in dem wie im Hinterzimmer im fahlen Licht einer Lampe gespielt wird. Dieser Blickwinkel auf Casinos ist inzwischen überholt. Wer sich in Schale wirft und Spielbanken besucht, ist schnell erstaunt, wie es in den verschiedenen Einrichtungen zugeht. Das Licht ist alles andere als gedimmt. Und an den Tischen sitzen echte Profis als Dealer oder Croupiers, die ihr Handwerk verstehen.
Von Manni Meisenkaiser
Dass es solche Klischees rund um den Spielbetrieb gibt, hat noch mit der Vergangenheit zu tun. Und der Tatsache, dass manchmal wirklich im Hinterzimmer ein paar Runden gespielt wird. Es gibt sie aber, die vielen großen und kleinen Geheimnisse rund um Casinos. An dieser Stelle müssen Spieler schon sehr genau hinschauen, um sich zurechtzufinden.

Geheimnis Nr. 1: Benefits für Besucher

Neue Spieler können zum Beispiel im Online Casino 10 Euro Bonus ohne Einzahlung erhalten. Klar winkt so etwas nicht in den Spielbanken, die einen Dresscode verlangen. Hier sehen die Benefits oft anders aus. Mal einen Drink gratis oder einen kleinen Stapel Jetons zum Ausprobieren sind als Bonus auch schon mal drin. Klingt doch auch ganz gut.
Was in jedem Fall ein offenes Geheimnis ist: Spielbanken gehen mit VIP Gästen und jenen, die am Tisch höhere Summen setzen, schnell zuvorkommend um. An diesem Punkt geht es nicht nur um Drinks. Gerade in großen Häusern mit eigener Konzert- oder Theaterbühne können VIPs auch mal mit ein paar gratis Tickets rechnen oder werden bei den Tischbuchungen in der hauseigenen Gastronomie klar bevorzugt.

Geheimnis Nr. 2: Hausvorteil im großen Spiel lukrativ


Ein Geheimnis, mit dem sicher viele Spieler so zu Anfang gar nicht rechnen: Der Hausvorteil kann gerade bei den Casino Games im großen Spiel besonders hoch sein. Hier geht es um Poker und Blackjack. Besonders letztere Spielvariante lässt sich durchaus so zocken, dass der Hausvorteil für die Casinos schrumpft. Hierzu braucht es allerdings nicht einfach nur ein paar Grundkenntnisse rund um das Spiel.
Wer an den Tischen auf lange Sicht erfolgreich unterwegs sein will, muss sich schon etwas intensiver mit den Regeln auseinandersetzen. Es gibt beim Blackjack einfach ein paar Tricks, die man kennen muss. Und dazu gehört nicht das Kartenzählen. Wer die eigenen Karten richtig beherrscht und bei den Karten des Dealers angemessen reagiert, kann den Hausvorteil durchaus im eigenen Interesse positiv beeinflussen.
Aber: Casinos sind sich dieser Tatsache natürlich bewusst. Daher wird versucht, die Regeln entsprechend anzupassen. Gerade beim Blackjack ist so ein Sammelsurium unterschiedlicher Spielregeln entstanden. Wer sich für das Kartenspiel interessiert, muss auf jeden Fall herausfinden, welche Version des Blackjacks in der Spielbank Vorrang hat.

Geheimnis Nr. 3: Kartenzählen nicht direkt zu beweisen

Ben Affleck hat in Casinos Hausverbot, ihm wurde das Kartenzählen vorgeworfen. Viele Laien haben diese Schlagzeile gelesen und dachten, der Schauspieler wäre beim Betrügen erwischt worden. Tatsächlich hat der Hollywood Star gar nicht betrogen, sondern einfach einen alten Trick angewandt. Kartenzählen beruht einfach darauf, die gedealten Karten vorheriger Hände im Hinterkopf zu behalten – und daraus Wahrscheinlichkeiten zu extrapolieren.
Klingt nach einer Mischung aus Memory und Mathematik, was am Ende gar nicht so weit hergeholt ist. Dass der Schauspieler dabei erwischt wurde, ist ebenfalls nicht ganz richtig. Niemand, der Kartenzählen beherrscht und erfolgreich anwendet, wird diese Tatsache an die große Glocke hängen. Casinos fallen solche Spieler durch ihre wiederholte Glückssträhne auf – was sie verdächtig macht. Ein direkter Beweis ist schwierig zu führen.

Geheimnis Nr. 4: Casinos manipulieren die Zeit


Was werden Spieler in Casinos auf jeden Fall nicht finden? Klar, Uhren. Den Betreibern ist schließlich daran gelegen, dass so lange und ausdauernd wie möglich gespielt wird. Klar kann niemand an den Slots oder Spieltischen festgebunden werden. Dass Uhren fehlen und auch Fenster in vielen Bereichen lange gesucht werden müssen, hat aber System. Auf diese Weise verlieren Spieler schnell ihr Zeitgefühl und bleiben am Ende länger in der Spielbank, als vielleicht anfänglich vorgehabt.
Dazu wird auch die Beleuchtung eingesetzt. Viele Spielbanken sind an dieser Stelle so aufgebaut, dass immer gleiche Lichtverhältnisse herrschen. Auf diese Weise kann das Casino verhindern, dass sich Spieler an wechselnden Lichtverhältnissen orientieren.

Geheimnis Nr. 5: Überwachung auf Schritt und Tritt

Wer ein paar Runden im Casino spielen will, muss sich mit einem Punkt einfach abfinden: Überwachung. Spielbanken schauen sich ihre Besucher sehr genau an. Auf der einen Seite geht es hier natürlich darum, krimineller Energie das Handwerk zu legen. Es gibt immer wieder Betrüger, die versuchen, die Bank etwas leichter zu machen. Selbst vor spektakulären Raubzügen wie in Berlin wird nicht zurückgeschreckt.
Aber: Die Überwachung hat noch einen ganz anderen Zweck. Es geht darum, den Erfolg zu kontrollieren. Jetzt verwirrt? Spielbanken wollen durch die Überwachung herausfinden, ob fair Gewinne erzielt sind oder es vielleicht verbotenes „Teamwork“ gibt. Und auch dem Kartenzählen versuchen die Betreiber, mit Überwachung auf die Schliche zu kommen – was selbst prominente Spieler zu spüren bekommen.

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