Ebersdorfs Co Ertan Sener
Alexander Grober / anpfiff
SC Sylvia Ebersdorf
„Es wird wieder kein Selbstläufer"
Mit zwei Perspektiven blickt Ebersdorfs Co-Trainer Ertan Sener zurück auf das vergangene Wochenende gegen den TSV Eisingen. "Tabellarisch betrachtet und mit Blick auf unser Saisonziel war der Punkt absolut akzeptabel. Jakob und ich waren nach dem Spiel zufrieden und nehmen den Punkt gerne mit", so der Ebersdorfer Co, der aber auch die andere Seite der Medallie nannte. "Eisingen hat gute Spieler, aber sie haben mit neun Mann um den eigenen Sechzehner verteidigt und auf Umschaltmomente gelauert. Wir hatten fünf hundertprozentige Chancen und müssen mindestens ein Tor machen", hadert Ertan Sener im Nachgang mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Die letzte Endschlossenheit fehlte gänzlich vor der gegnerischen Kiste, um so ein Spiel auch zu gewinnen am Ende. So muss man sich mit dem 0:0 begnügen. "Drei Punkte wären auf jeden Fall drin gewesen. Man darf sich ärgern, nehmen den Punkt aber auch gerne mit", so Sener abschließend.
Nun steht am Samstag das Auswärtsspiel bei der TuS Röllbach an. Ein Gegner, der auf dem letzten Tabellenplatz stehend etwas den eigenen Erwartungen hinterherhinkt. „Wir sind sehr froh und besonnen, dass wir wieder in die Spur zurückgefunden haben", blickt Sener nochmal zurück auf die letzten drei Spiele, wo der Sportclub sieben Punkte wieder mitnehmen konnte. Zuvor gab es drei empfindliche Niederlagen mit 13 Gegentreffern, was sicherlich schon für Grübeln im Lager der Ebersdorfer sorgte aufgrund der Art und Weise der Niederlagen. "Wenn man aufs Papier schaut, ist Röllbach ein Gegner, den man in der Tabelle hinter sich lassen möchte", blickt der Ebersdorfer Co auf den kommenden Gegner voraus, vor dem er aber auch gleichzeitig warnte. "Es wird wieder kein Selbstläufer werden. Wir müssen mental in die Rolle schlüpfen, dass wir Aufsteiger sind trotz der Tabellensituation. Ich bin gespannt, wie die Mannschaft gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenregion reagieren wird", so Ertan Sener abschließend mit Blick auf das kommende Wochenende.
Aufgebot letztes Spiel SC Sylvia Ebersdorf (TuS Leider, 17.10.2026):
Lichtenstein,
Weinreich (63.
Holzheid),
Friedrich L.,
Nana Tonzi,
Schmidt A. (63.
Seiler),
Jacob,
Biemann T.,
Oikonomides T.,
Klose (70.
Pleiner),
Sener S. (76.
Simone),
Lausch (76.
Bückreiß) /
Knauer U.,
Zhuk,
Sener G.,
Rom,
Schwarz Dominik.,
Balan
Expertentipp von Alexander Grober
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