Will mit seinen Jungs nachlegen: Benjamin Freund.
Alexander Grober / anpfiff.info
FT Schweinfurt
FT Schweinfurt wollen Heimsieg gegen Frammersbach nachlegen
Nach dem deutlichen 5:0-Heimsieg gegen den FC Bad Kissingen steht für die FT Schweinfurt bereits die nächste Herausforderung auf der Maibacher Höhe an. Am Freitag wartet mit dem TuS Frammersbach ein deutlich schwierigerer Gegner. Trainer Benjamin Freund ordnet den jüngsten Erfolg entsprechend ein: „Das 5:0 gegen Bad Kissingen war ein wichtiger Sieg für uns. Der Punktgewinn in Haibach ist dadurch natürlich noch einmal mehr wert. Wir haben endlich nachlegen können. Von der Art und Weise war das schon beeindruckend – aber wir müssen das auch richtig einordnen.“ Man wolle sich keinesfalls von einem Extrem ins andere bewegen. „Genauso wenig, wie wir nach Burgebrach verrückt geworden sind, wollen wir jetzt überheblich werden. Der Gegner hatte sicher auch einen schwächeren Tag, das gehört zur Wahrheit dazu. Trotzdem ist vieles in die richtige Richtung gelaufen.“ Gegen Frammersbach erwartet der Coach nun eine deutlich anspruchsvollere Partie. „Wir wissen, dass es am Freitag ein viel, viel schwierigeres Spiel wird. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich daheim weiter erfolgreich sein.“ Die Offensive der FT sorgt dabei aktuell für Spektakel: In den vergangenen drei Heimspielen gelangen zwölf Treffer. „Es wird schwer, den Schnitt zu halten, aber für Unterhaltung ist auf der Maibacher Höhe auf jeden Fall gesorgt“, schmunzelt der Coach. Aus Trainersicht darf es allerdings auch defensiv gerne einmal ruhiger zugehen. „Gegen Bad Kissingen war mir und der Mannschaft ganz wichtig, dass die Null steht. Die Jungs haben super verteidigt.“ Personell gibt es ebenfalls positive Nachrichten: Simon Werner kehrt nach bestandenem Belastungstest in den Kader zurück. Xaver Lechner ist weiterhin angeschlagen und wird voraussichtlich zunächst auf der Bank Platz nehmen. Mo Kirchner fehlt urlaubsbedingt, während Jo Mock nach seiner langen Verletzungspause in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen soll. Ansonsten sind alle Mann an Bord.
Aufgebot letztes Spiel FT Schweinfurt (SpVgg Hösbach-Bhf., 05.09.2026):
Kritzner,
Bauer (89.
Siegmund),
Werner P.,
Heusinger,
Horn (63.
Keuser),
Wieland (54.
Frey),
Lechner (78.
Pabst),
Stühler,
Walton Ty,
Kundmüller (72.
Then),
Popp /
Lang L.,
Werner S.,
Wolfrum,
Kirchner
Expertentipp von Marco Heumann
4:2
Wegen eines flapsigen Kommentars sah Dominik Englert am letzten Wochenende die rote Karte und fehlt gegen Schweinfurt. Momentan vermisst der TuS neben der eigenen Torgefahr auch etwas Glück bei den Schiedsrichterentscheidungen.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TuS Frammersbach
"Momentan schießen wir leider keine Tore"
Obwohl Schlussmann Leon Raven zwei Elfmeter entschärfte, verloren die Frammersbacher gegen Coburg ihre dritte Partie in Folge. Spielentscheidend war letztlich der Platzverweis gegen Dominik Englert wegen Beleidigung eines Gegenspielers. Denn bis dato sah Raven seine Farben überlegen. "Wir hatten es gut unter Kontrolle, auch wenn nichts Zwingendes dabei war. Nach der roten Karte haben wir es nicht schlecht gemacht. Coburg hatte aber deulich mehr Ballbesitz. Leider machen wir kurz vor der Pause unsere Großchance nicht", so der Rückhalt zwischen den Pfosten. Umgehend nach Wiederanpfiff geriet der TuS durch ein Eigentor auf die Verliererstraße.
Knackpunkt bleibt die Verwertung der eigenen Möglichkeiten. "Im letzten Drittel sind wir zu verkrampft. Wir spielen nochmal quer, ziehen nochmal auf anstatt den Schuss zu suchen. Momentan schießen wir leider keine Tore." Dass es im Gegenzug hinten irgendwann einschlägt sei dann die Natur der Sache, befindet Raven.
Am Freitagabend gastieren die Frammersbacher bei der FT Schweinfurt. Die Kicker von der Maibacher Höhe garantierten bislang Spektakel-Fußball. Über fünf Treffer pro Partie fallen, wenn die Freund-Elf auf dem Platz steht. Genau der richtige Gegner für die Nordspessarter, die den zweitharmlosesten Sturm stellen? "Wir müssen konzentriert stehen, als Team auftreten und immer daran glauben, ein Tor zu schießen. Positiv wäre in Führung zu gehen", würde ein Vorsprung dem geschundenen Selbstbewusstsein Auftrieb verleihen.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (TSV Eisingen, 06.09.2026):
Raven,
Grimm (73.
Muthig Joh.),
Summa,
Merz (64.
Englert),
Beck M.,
Brahimi (84.
Sinsel),
Reiling (73.
Mühlhoff),
Zachrau,
Baur M.,
Beck A.,
Haas (78.
Martello) /
Schuhmacher
Expertentipp von Lukas Hörlin
2:3