Der spielende Co der Adlerträger Lucas Fleischmann (grünes Dress) brachte seine Mannschaft
Alexander Grober
DJK Schwebenried-Schwemmelsbach
Schwebenried möchte an verdienten Heimsieg in Hösbach anknüpfen
Mit 3:0 gewann die DJK Schwebenried-Schwemmelsbach Ihr vergangenes Heimspiel gegen den TSV Mönchröden, womit auch der Knoten nach nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen platzte. „Es war ein absolut verdienter Sieg gegen Mönchröden“, bilanzierte Mario Schindler in der Rückbetrachtung, wo sein Team in den ersten 20 Minuten vor dem frühen Mönchrödener Platzverweis schon das Spiel gemacht hat. Nach der gegnerischen Unterzahl haben sich die Mönche dann noch tiefer gestellt, dennoch hat die Schindler-Elf weiterhin ihr Spiel durchzogen und sich genügend Torchancen erarbeitet. „Diesmal haben wir es geschafft, diese auch in Tore umzumünzen, mussten aber nach der frühen Überzahl gegen einen tiefstehenden Gegner erstmal Lösungen finden“, so Schindler weiter, dessen Team sich dann kurz vor der Pause belohnen konnte mit dem 1:0, was dann auch gleichzeitig als Dosenöffner fungierte. „In der zweiten Halbzeit hatte Mönchröden eine Chance, wo sie aus 18 Metern den Innenpfosten treffen. Da wäre Leon aber da gewesen, wenn der Ball weiter in Richtung Tor gekommen wäre“, beschreibt der DJK-Hauptanweiser die einzige Chance des Gasts beim Stand von 1:0. Danach hat es sein Team aber reif zu Ende gespielt und noch Tor zwei und drei erzielen können, was dann auch die Entscheidung war. „Wir hatten auch mal das Glück auf unserer Seite, was in den ersten drei Spielen überhaupt nicht da war. Wichtig war, dass wir weiterhin unser Ding durchziehen und an unserem Spiel festhalten. Es war vom spielerischen Aspekt her in den ersten drei Spielen gut. Jetzt haben wir genauso durchgezogen und endlich den ersten Dreier eingefahren“, so Schindler abschließend in der Rückbetrachtung.
Nun trifft man auf die SpVgg Hösbach-Bahnhof am Sonntag. Der Aufsteiger steht auf Platz 6 der Tabelle der Landesliga Nordwest mit sieben Punkten aus vier Spielen. „Sie haben mit Max Grünewald einen Spielertrainer, der auch lange Zeit eine tragende Säule bei Haibach war und der absolute Leader im Mittelfeld ist. Hösbach-Bahnhof hat eine sehr erfahrene Mannschaft“, spricht Schindler den positiven Prozess der Bahnhöfler auch an, die in den letzten Jahren in der Bezirksliga immer vorne dran waren und sich den Aufstieg verdient und über die Jahre erarbeitet haben. „Sie haben ihre Euphorie mitgenommen und sieben Punkte bereits eingefahren. Es wird ein Spiel werden auf kompaktem Geläuf, wo es auf Zweikämpfe und zweite Bälle ankommt. Nicht schön spielen ist angesagt, sondern unkomplizierten und geradlinigen Fußball zu spielen“, schätzt Schindler ein, dessen Mannschaft die Zweikämpfe annehmen muss, Standardsituationen kreieren und dann nutzen wollen. „Ich freue mich auf das Duell mit einem neuen Gegner und wir schauen, was dabei herauskommt“, so der Adler-Coach abschließend.
Aufgebot letztes Spiel DJK Schweb.-Schwem. (SC Sylvia Ebersdorf, 05.09.2026):
Hartmann,
Pretscher,
Geiger,
Weißenberger,
Ziegler J.,
Böhm L. (73.
Karahodin),
Makulik O. (83.
Wehner),
Yaroshenko,
Fleischmann (64.
Starrach),
Ziegler K.,
Burger /
Brand,
Deibl
Expertentipp von Alexander Grober
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