Adrian Winter (m.) möchte mit seinen Defensivkollegen den vierten Sieg in Serie und die nächste weiße Weste sichern.
Sebastian Werner
TSV Karlburg
Karlburg mit breiter Brust
Drei Spiele, drei Siege – besser hätte der Saisonstart des TSV Karlburg kaum verlaufen können. Mit zwei Auswärtserfolgen und einem Heimsieg legte die Mannschaft einen perfekten Auftakt hin. Im Heimspiel gegen den ebenfalls noch ungeschlagenen TSV Eisingen soll die makellose Bilanz nun weiter ausgebaut werden. Besondere Brisanz erhält die Partie durch das Wiedersehen mit Markus Köhler. Der langjährige Trainer des TSV Karlburg, der die Geschicke des Vereins über mehrere Jahre leitete, hat vor der Saison das Ruder beim TSV Eisingen übernommen.
Die Karlburger Offensive präsentiert sich dabei nur schwer auszurechnen. Acht Tore stehen bislang zu Buche – erzielt von gleich sieben verschiedenen Torschützen. Diese Variabilität macht den TSV für jeden Gegner nur schwer greifbar.
Mit dem TSV Eisingen wartet nun der nächste Härtetest der jungen Saison. Im Spitzenspiel treffen zwei bislang ungeschlagene Mannschaften aufeinander – beste Voraussetzungen für ein Duell auf Augenhöhe.
Angenehmer als zuletzt dürften dabei die äußeren Bedingungen sein. Nach den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage sind für Samstag Werte unter der 30-Grad-Marke angekündigt – ideale Voraussetzungen für ein hochklassiges Spitzenspiel.
Es fehlen: Jordan (Schulterverletzung), Wagner (Schulterverletzung)
Aufgebot letztes Spiel TSV Karlburg (1. FC Bad Kissingen, 08.08.2026):
Fischer-Vallecilla,
Röder,
Winter,
Wabnitz,
Tudor,
Fenske,
Gutheil,
Martin J. (46.
Jordan),
Kaiser (61.
Breitenbach),
Kunzmann (90.
Ivakhenko),
Diarrassouba (74.
Franz) /
Eiselein
Expertentipp von Frank Müller
3:0
Hannes Schöner hat gut Lachen. Mit seinem Doppelpack sicherte der Flügelspieler dem TSV am Mittwochabend spät noch einen Punkt.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TSV Eisingen
Besondere Rückkehr für Köhler
Mit zwei Toren rettete Hannes Schöner, der den Eisingern neben Laurin Thein und Jannis Löhlein am Samstag in Karlburg übrigens fehlen wird, den Gelb-Schwarzen noch einen Punkt. Damit ist die Köhler-Elf weiterhin ungeschlagen. "Wenn man so kurz vor Schluss ein Tor erzielt, ist immer irgendwo Glück dabei. Wir sind dafür belohnt worden, dass wir nicht aufgegeben haben", so der Coach, der gleichzeitig einräumt, dass Aufsteiger Röllbach die umkämpfte Partie früher hätte entscheiden können.
Für den 39-Jährigen wird es nahe der Karolingerbrücke keine Partie wie jede andere, schließlich ist der nächste Konkurrent Köhler Heimatverein. "Sicher wird es nicht passieren", dass er aus Tradition in die falsche Kabine abbiege, sagt der Familienvater mit einem Lachen. "Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute alles reinhauen und sehr gut gemeinsam verteidigen. Gleichzeitig aber auch in der Offensive unsere Chancen nutzen und sie vor Probleme stellen. Es wird natürlich brutal schwer", geht Köhler mit großem Respekt in das Aufeinandertreffen mit seiner alten Liebe. Für Jan Bauer kommt die Begegnung mit dem verlustpunktfreien Ex-Bayernligisten derweil wohl noch zu früh. Auch Fabrice Peignard steht nicht zur Verfügung.
Aufgebot letztes Spiel TSV Eisingen (TuS Leider, 07.08.2026):
Daxhammer D.,
Spiegel,
Keidel (60.
Ebert H.),
Schöner (90.
Stumf V.),
Dolinskyi,
Preissendörfer,
Götz,
Thein L.,
Knaus,
Thein J. (86.
Bauer),
Volderauer /
Peignard,
Weber,
Gentner,
Benkert
Expertentipp von Lukas Hörlin
1:1