Nach zwei Jahren in Frammersbach wechselte Maximilian Franz zurück nach Karlburg. Am Mittwoch-Abend kommt es im Duell zweier noch ungeschlagener Klubs zum Wiedersehen.
Alexander Rausch
TuS Frammersbach
Wieder ein Unentschieden im Derby?
Es ist das siebte Derby zwischen dem TuS Frammersbach und dem TSV Karlburg, seit die Amrhein-Elf vor vier Jahren in die Landesliga zurückgekehrt ist. Ganze fünf Mal endete das prestigeträchtige Lokalduell ohne Sieger. Auch dieses Mal deuten die Vorzeichen auf annähernd gleiche Kräfteverhältnisse hin. Beide sind noch ungeschlagen und können sich auf eine stabile Defensive verlassen. Die war auch der Frammersbacher Garant in Röllbach, wo sich der TuS gegen einen robusten Aufsteiger lange mühte. Erst Yannick Mühlhoffs Siegtreffer in der Schlussphase erlöste den früheren Bayernliga-Releganten.
Nach drei Tagen Regenerationspause empfangen die Nordspessarter nun also die Bieber-Elf in der Fuhrmann Arena. Fehlen werden erneut Marius Haas und Hannes Merz, die für die Wettkampfgemeinschaft der Würzburger Hochschulen bei der Studenten-EM im Einsatz sind. Als Tabellensechster sind die TuS'ler dennoch leichter Außenseiter, wenn Maximilian Franz mit dem TSV Karlburg erstmals nach seinem Wechsel zurück in die Orber Straße kommt.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (TuS Leider, 01.08.2026):
Raven,
Grimm,
Englert,
Dimitrov (57.
Muthig Joh.),
Summa,
Beck M.,
Brahimi (57.
Matreux),
Reiling,
Zachrau,
Baur M. (56.
Mühlhoff),
Beck A. (76.
Martello) /
Schuhmacher,
Weber,
Moreno Haag
Expertentipp von Lukas Hörlin
1:0
Haroona Diarrassouba hofft nach Verletzung auf weitere Spielzeit
Markus Schütz
TSV Karlburg
TSV Karlburg geht selbstbewusst ins Main-Spessart-Derby
Mit einer makellosen Bilanz ist der TSV Karlburg in die neue Saison gestartet. Zwei Siege aus den ersten beiden Spielen bescheren der Mannschaft von Trainer Christopher Bieber zwar die Tabellenführung, auch wenn diese zu diesem frühen Zeitpunkt noch wenig Aussagekraft besitzt. Dennoch reist der TSV als Spitzenreiter zum Main-Spessart-Derby nach Frammersbach.
„Wir wollten einen guten Saisonstart trotz eines komplizierten Auftaktprogramms“, erklärt Bieber. Dieser Plan ist bislang voll aufgegangen. Nun bietet sich in der Englischen Woche die Chance, den gelungenen Auftakt mit einem weiteren Auswärtserfolg zu veredeln.
Besonders bemerkenswert ist, wie die Karlburger das Fehlen der beiden Leistungsträger Tim Wagner und Fabian Jordan auffangen. Statt sich auf einzelne Akteure zu verlassen, überzeugt der TSV bislang mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Sechs verschiedene Torschützen erzielten die bisherigen sieben Treffer, lediglich Marco Kunzmann konnte sich bereits zweimal in die Torschützenliste eintragen.
Positive Nachrichten gibt es zudem von Haroona Diarrassouba. Nach seiner längeren Verletzungspause rückt der Offensivspieler immer näher an sein Comeback heran. „Für die Startelf war er in den ersten Spielen noch keine Option. Danach wird er aber sicher wieder an die Stammelf anklopfen“, sagt Bieber. Ob Diarrassouba bereits im Derby gegen Frammersbach von Beginn an auflaufen wird, ließ der Karlburger Trainer allerdings offen.
Anpfiff zum Main-Spessart-Derby ist am Mittwoch um 19 Uhr im Sportzentrum Frammersbach.
Es fehlen: Jordan (Schulterverletzung), Wagner (Schulterverletzung)
Aufgebot letztes Spiel TSV Karlburg (1. FC Bad Kissingen, 08.08.2026):
Fischer-Vallecilla,
Röder,
Winter,
Wabnitz,
Tudor,
Fenske,
Gutheil,
Martin J. (46.
Jordan),
Kaiser (61.
Breitenbach),
Kunzmann (90.
Ivakhenko),
Diarrassouba (74.
Franz) /
Eiselein
Expertentipp von Frank Müller
2:3