Zum zweiten Mal in dieser Saison flog Patrick Amrhein vom Platz und fehlt dadurch gesperrt. Der Frammersbacher Spielertrainer fühlt sich deswegen von den Referees ungerecht behandelt.
Lukas Hörlin / anpfiff.info
TuS Frammersbach
Der klare Außenseiter
Auch Tage später ist Patrick Amrhein noch wütend. Weder seinen Platzverweis in der zweiten Spielminute wegen einer vermeintlichen Notbremse noch der Elfmeter, der zum zwischenzeitlichen 2:2 führte, waren in den Augen des Frammersbacher Spielertrainers auch nur ansatzweise berechtigt. Schiedsrichter Kevín Hegwein habe somit nicht unwesentlichen Anteil daran gehabt, dass dem TuS noch eine 2:0-Führung aus den Händen glitt.
Neben dem Ex-Profi fehlen gegen Mönchröden auch Laif Reiling (Fünfte gelbe Karte) und Maximilian Beck (Gelb-Rot in der Schlussphase) gesperrt. Ohne etliche Stammkräfte empfangen die Nordspessarter mit einem Rumpfkader die Oberfranken, die mit zehn Punkten aus den letzten vier Auftritten eines der heißesten Teams der Liga sind. "Es wird ein schweres Spiel. Die Personallage ist nicht gerade prickelnd. Mönchröden war in den letzten Jahren schon immer eine spielerisch gute Truppe. Mit Lauerbach und Civelek haben sie sich auf jeden Fall nochmal verstärkt. Ich sehe sie im oberen Drittel um die Favoritenrolle ist ganz klar bei ihnen, weil bei ihnen mehr zusammenläuft als bei uns", weiß Amrhein um die Qualitäten der Mönche. Hannes Weber erholt sich von seinem Armbruch aus dem Derby gegen Karlburg, wird aber am Sonntag wohl zunächst in der Reserve Spielpraxis sammeln.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (DJK Hain, 10.10.2026):
Schuhmacher,
Grimm,
Weber,
Summa,
Merz (46.
Sinsel),
Beck M.,
Reiling,
Beck A. (78.
Mühlhoff),
Martello (55.
Brahimi),
Amrhein,
Haas /
Mergler,
Dimitrov,
Muthig Joh.
Expertentipp von Lukas Hörlin
2:1
Christian Holzmann, Sportlicher Leiter TSV Mönchröden.
privat / anpfiff.info
TSV Mönchröden
Mönche wollen die Serie ausbauen
Nach dem überzeugenden 3:1-Heimerfolg gegen die Alemannia aus Haibach reisen die "Mönche" voller Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel beim TuS Frammersbach. Der jüngste Auftritt hat im Lager des TSV nachhaltig Eindruck hinterlassen und die positive Dynamik der vergangenen Wochen weiter verstärkt.
Sportleiter Christian Holzmann blickt mit viel Stolz auf den jüngsten Dreier zurück: „Wir haben beim 3:1-Sieg über Haibach den Gegner weitestgehend dominiert und nicht groß zur Entfaltung kommen lassen. Auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen haben, haben wir keine großen Torchancen zugelassen – und das gegen so eine spielstarke Mannschaft wie Haibach. Das war wirklich beeindruckend und zeigt, was für einen Entwicklungsschritt die Mannschaft in den letzten Wochen gemacht hat.“
Diese Entwicklung schlägt sich nicht nur in den Ergebnissen, sondern vor allem in den Köpfen der Spieler nieder. „Wir gehen jetzt einfach in jedes Spiel mit der Überzeugung, dass wir es gewinnen können. Dieses Gefühl hatten wir die letzten Jahre so nicht“, betont Holzmann das neu gewonnene Selbstverständnis vor der schweren Hürde im Spessart.
Die Marschroute für die anstehende Partie steht fest: „Wir wollen in Frammersbach an die Leistung anknüpfen und auch dort punkten. Letzte Saison haben wir in Frammersbach eines unserer besten Spiele gezeigt.“
Personallage Das Aufgebot des TSV Mönchröden bleibt im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Trainer und Verantwortliche müssen weiterhin auf folgende Akteure verzichten: Späth, Wittmann, Gümeci, Jungkunz, Büchner
Aufgebot letztes Spiel TSV Mönchröden (SC Sylvia Ebersdorf, 10.10.2026):
Köhn J. 3,5,
Jungkunz 4,1 (73.
Dinc 3,8),
Brückner L. 2,9,
Schreiber 3,3,
Kolb 4,0 (84.
Walther),
Zagoridis 3,6 (84.
Schuster),
Civelek A. 3,2,
Puff 4,0,
Düzgün 3,9,
Gümeci 4,0 (69.
Irrenfried 3,3),
Büchner 3,9 (77.
Njie) /
Neumann,
Wittmann F.
Expertentipp von Mirco Schuberth
1:2