Benjamin Freund will nach vier Niederlagen die Erfolgslos-Serie seiner Mannschaft in Aschaffenburg beenden.
Alexander Grober / anpfiff.info
FT Schweinfurt
Wer Spiele gewinnen will, muss Tore schießen
Vierte Niederlage in Folge, dabei zum dritten Mal ohne eigenen Treffer geblieben - die Freien Turner aus Schweinfurt befinden sich weiter im Negativstrudel. Coach Benjamin Freund beschrieb die Partie an der Maibacher Höhe gegen Hösbach-Bahnhof, die der amtierenden Bezirksliga-Meister mit 2:0 für sich entschied, als "klassischen Spielverlauf, wenn man hinten drinsteht" und sah seiner Mannschaft das inzwischen immer mehr abhanden gekommende Selbstvertrauen an. Knackpunkt ist weiterhin die Offensive, die Kugellagerstädter machen viel zu wenig aus den ihnen sich bietenden Möglichkeiten. „Wir hatten Chancen für drei Spiele, aber wenn man sie nicht macht, wird man am Ende bestraft“, so Freund gegenüber der Main-Post.
Die gute Nachricht: Weil Röllbach und Bad Kissingen im Tabellenkeller ebenfalls nicht punkteten, rutschten die Schweinfurter immerhin nicht auf einen direkten Abstiegsplatz ab. Mit Vatan Spor Aschaffenburg wartet nun ein Gegner, dessen zwischenzeitlicher Höhenflug nach zuvor drei Zu-Null-Siegen in Coburg einen Dämpfer erlitt. Der Tabellenelfte ist defensiv ähnlich anfällig wie die FTS. „Wir müssen die Lust auf Toreschießen wieder erwecken“, fordert Freund daher.
Aufgebot letztes Spiel FT Schweinfurt (DJK Schweb.-Schwem., 10.10.2026):
Kritzner (65.
Lang L.),
Bauer,
Werner P.,
Horn,
Wieland,
Keuser (60.
Heusinger),
Lechner,
Frey (86.
Wolfrum),
Walton Ty,
Kundmüller,
Popp (25.
Kirchner) /
Mataj,
Werner S.,
Then,
Freund,
Pabst
Expertentipp von Lukas Hörlin
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