Sein Team kam in Aubstadt erneut deutlich unter die Räder: Ebersdorfs Coach Jakob Engelmann, der Wiedergutmachung anpeilt..
Alexander Grober / anpfiff.info
SC Sylvia Ebersdorf
„Erwarte eine Reaktion auf dem Platz!"
Am vergangenen Mittwochabend ist der SC Sylvia Ebersdorf beim TSV Aubstadt II erneut unter die Räder gekommen. Mit 0:6 unterlagen die Mannen von Jakob Engelmann bei der Regionalligareserve, wo sein Team erneut einen rabenschwarzen Tag erwischte. „Wir haben erneut alles vermissen lassen, was wir in den ersten fünf Spielen gezeigt haben. Wir haben eher wie ein sehr grün hinter den Ohren befindlicher Aufsteiger gespielt, als wie ein - oft zitierter - nicht gewöhnlicher Aufsteiger“, beschreibt Jakob Engelmann die erneut schwache Vorstellung seiner Mannschaft. „Das Spiel ist vorbei, wir haben am Donnerstag viel geredet, was wir anders machen müssen. Es geht ganz allein darum, es auf dem Platz umzusetzen“, so Engelmann weiter mit seinem Rückblick.
Nun steht am Samstag um 13:00 Uhr das Heimspiel gegen die TuS Frammersbach an. Gleichzeitig ist das Ergebnis auch für den Pokalwettbewerb relevant, sprich: Bei einem Unentschieden gibt es im Nachgang ein Elfmeterschießen. „Der Pokal ist mir relativ egal“, drückt Engelmann seine Gleichgültigkeit gegenüber dem Hintergrund mit dem Pokalspiel aus. „Für mich ist es wichtig, die jüngsten drei Spiele vergessen zu machen“, so Engelmann, der trotz dreier Niederlagen mit seiner Mannschaft mit 13 Gegentreffern noch auf Platz 5 steht. „Wir müssen wieder Punkten. Nur weil wir geredet haben, ist die Situation noch nicht verschüttet. Es wird aber nicht einfach sein, die Situation aus den Köpfen zu kriegen“, so der Ebersdorfer Coach weiter. Er erwartet eine Reaktion auf dem Platz und die können nur die Spieler liefern. „Wir treffen mit Frammersbach auf eine gestandene Landesligamannschaft, die schlechter gestartet sind, als sie sind. Wir müssen mit unseren Grundtugenden auftreten und so versuchen ins Spiel zu kommen“, so der SC-Coach abschließend.
Aufgebot letztes Spiel SC Sylvia Ebersdorf (TSV Eisingen, 12.09.2026):
Knauer U.,
Friedrich L.,
Nana Tonzi,
Zhuk,
Pleiner (66.
Balan),
Jacob,
Holzheid,
Simone (90.
Biemann T.),
Seiler (89.
Sener G.),
Sener S. (75.
Oikonomides T.),
Lausch (72.
Klose) /
Lichtenstein,
Weinreich,
Pietsch,
Bückreiß
Expertentipp von Alexander Grober
2:0
Mit etwsa mehr Spielglück hätte Marius Haas den TuS zum Sieg in Haibach geschossen.
Alexander Grober / anpfiff.info
TuS Frammersbach
Sprung in die nächste Pokal-Runde anvisiert
Auch wenn die Frammersbacher leichte Feldvorteile hatten, konnte man an der Orber Straße mit dem Punktgewinn gegen Haibach leben. Marius Haas' Abschluss klatschte gegen die Latte, Laif Reiling forderte vergebens einen Strafstoß. Doch auch die Elf vom hohen Kreuz blieb nicht ungefährlich. Nach zwei Siegen blieb der TuS zwar zum dritten Mal ungeschlagen, erzielte aber auch bereits zum fünften Mal keinen eigenen Treffer.
Um den eigenen Ansprüchen wieder gerechter zu werden soll nun beim zuletzt stark stauchelnden Aufsteiger, der seine letzten drei Partien mit 0:13 Toren verlor, ein Sieg her. Der würde übrigens auch die Qualifikation für die nächste Pokal-Runde bringen, denn dafür wird - wie per Losentscheid vor der Saison entschieden - in der Landesliga Nordwest der neunte Spieltag herangezogen.
Es ist übrigens das erste Pflichtspiel zwischen beiden Klubs. Denn als Der SC zuletzt in der Landesliga aktiv war, kickten die Nordspessarter eine Etage tiefer, ehe beide die Ligenzugehörigkeiten für die Folgejahre tauschten. Aller Voraussicht wird Dominik Englert bei den Oberfranken erneut fehlen.
Aufgebot letztes Spiel TuS Frammersbach (1. FC Bad Kissingen, 13.09.2026):
Raven,
Grimm (70.
Mühlhoff),
Summa,
Merz (46.
Moreno Haag),
Beck M.,
Brahimi,
Reiling (76.
Martello),
Baur M. (46.
Englert),
Beck A. (87.
Muthig Joh.),
Amrhein,
Haas
Expertentipp von Lukas Hörlin
0:4