Xaver Müller (li) vom TSV Großbardorf hat sich gegen Würzburg einen Muskelfaserriss zugezogem, er fehlt im Auswärtsspiel beim ASV Neumarkt.
Alexander Grober
TSV Großbardorf
Gallier sind beim Vorjahresdritten ASV Neumarkt zu Gast
Der Auftakt in die Bayernliga Nord ist dem TSV Großbardorf misslungen. Die Mannschaft von Trainer Robin Keiner kassierte im Heimspiel gegen den Nachbarn Würzburger FV eine bittere 0:2-Heimniederlage. "Wir hatten den einen oder anderen Ballverlust, was Würzburg nutzen konnte. Unter dem Strich haben wir Lehrgeld bezahlt", gesteht der Bardorf-Coach ein. Das Fazit des TSV-Übungsleiters fällt nach dem ersten Saisonspiel so aus: "Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt. Mit den 90 Minuten war ich insgesamt zufrieden, mit dem Ergebnis aber nicht." Nun geht es darum schell in die Spur zu kommen, oder wie es der Trainer formuliert: "Wir müssen in Neumarkt die Füße schnell auf den Boden bekommen." Der appeliert an seine Truppe, "ausgebuffter zu spielen", denn es geht darum: "Dass wir uns in Neumarkt die ersten Punkte auf die Tafel holen." Das könnte klappen, denn der Vorjahresdrittte, der seinen besten Stürmer Morris Adelabu an den 1. FC Schweinfurt verloren hat, musste im ersten Spiel auch eine Niederlage hinnehmen, verlor das Eröffnungsspiel mit 0:1 beim Aufsteiger DJK Ammerthal und nun geht es für die Oberpfälzer erneut gegen einen Ex-Landesligisten. Abgezockter auftreten und schnell in der Liga ankommen, darum geht es für die Bardorfer im ersten Auswärtsspiel. An der Qualität im Kader mangelt es nicht, es geht darum die PS auf den Platz zu bekommen, dann ist auch bei der routinierten Truppe aus Neumarkt, die ebenfalls auf viele junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs setzt, etwas möglich.
Aufgebot letztes Spiel TSV Großbardorf (SpVgg Bayern Hof, 18.08.2026):
Stephan,
Steinmetzer,
Dell (86.
Gottwald),
Reitstetter,
Weiß,
Manninger M. (71.
Leifer),
Hau,
Landeck (71.
Amthor),
Göller,
Mangold J. (52.
Reuß),
Kremer (46.
Baum) /
Götz N.,
Wirth
Expertentipp von Dirk Meier
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