Musste nach seinem Kurzauftritt gegen Regensburg genäht werden. Tim Scherbaum (mi.).
Maik Schneider / anpfiff.info
SpVgg Bayern Hof
Hofer Bayern unter Druck
Die SpVgg Bayern Hof wartet im Jahr 2026 noch auf einen Sieg. Die Bayernliga-Spieler der SpVgg Bayern Hof befinden sich an diesem Wochenende in einer ungewohnten Situation: Normalerweise spielen sie meistens am Samstag – oder sogar schon am Freitag. Ausnahmsweise steht dieses Wochenende die Hofer Partie erst am Sonntag an. Aufgrund des Drittliga-Heimspiels hat der FC Ingolstadt die Bayernliga-Begegnung auf den Sonntag, 14 Uhr, verschoben. Ein Termin mit Vor- und Nachteilen. Denn die Hofer müssen tatenlos zusehen, wie das breite Feld der Konkurrenten um den Klassenerhalt bereits ihre Spiele bestreitet – und steht am Sonntag entweder davor, einen großen Schritt machen zu können oder unter großem Erfolgsdruck. Vor allem wird sich der Blick in Richtung oberfränkische Nachbarschaft richten: In Coburg spielt der FC gegen den Würzburger FV. Coburg könnte mit einem Sieg (dann 25 Punkte) zu Hof (27 Punkte) aufschließen, würde damit aber den WFV (derzeit 18 Punkte) distanzieren, wodurch der direkte Abstieg beinahe vor einer Entscheidung stünde.
Ohnehin gilt es aber als weitgehend ausgeschlossen, dass Hof noch einmal auf einen direkten Abstiegsplatz abrutschen könnte. So ist es nur ein Kampf um den direkten Liga-Verbleib – und das gegen eine Armada von Konkurrenten, die neun Teams umfasst: von Platz 6 bis 15.
Das erste Team, das sich keine Gedanken mehr um den Klassenverbleib machen muss, ist der FC Ingolstadt II, Hofs Sonntagsgegner – einerseits, weil der Abstand zu den Abstiegsrängen zu groß ist, andererseits weil die Drittliga-Reserve über genügend Qualität verfügt, um jederzeit auch ganz vorn. Und so fahren die Hofer auch als Außenseiter nach Ingolstadt. „Wir haben nichts zu verlieren“, sagt daher auch der Hofer Trainer. „Wir gehen aber in das Spiel und wollen etwas mitnehmen.“ Immerhin hatte er gegen Regensburg nicht an allen Ecken und Enden gefehlt. „Die anderen haben es nicht schlecht gemacht“, betont auch Schödel. In der Innenverteidigung spielten Laurenz Skrabalek und Johannes Hamann, die beide ihren Job machten
Aufgebot letztes Spiel SpVgg Bayern Hof (FSV Stadeln, 18.04.2026):
Guyon,
Skrabalek,
Scherbaum,
Pöhlmann,
Hamann J.,
Schubert,
Weiß (86.
Kinder),
Gezer K. (64.
Frank),
Saalfrank (89.
Hertel),
Stadelmann N.,
Durkan (90.
Hofmann) /
Kycek L.,
Wunderlich
Expertentipp von Maik Schneider
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