Traf zuletzt doppelt gegen Unterreichenbach: Robin Bätz (in blau), der hier seinem Röslauer Gegenspieler enteilt.
Simon Ruß
TSV Windeck Burgebrach
Wie groß ist das Polster nach dem Winter?
Aktuell läuft es für den TSV Burgebrach: Von der 0:5-Klatsche
in Bruck mal abgesehen, feierte der Aufsteiger zuletzt vier Siege – am vergangenen
Wochenende musste sich der SV Unterreichenbach am Kunstrasen mit 2:3 geschlagen
geben. Ebenso glücklich wie verdient, bilanziert Trainer Bernd Baier: „Wir
haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und gehen durchaus verdient 3:1
in Führung. Nach dem Eigentor wurde es dann nochmal knapp und in der letzten
Minute hätte es Elfmeter für Unterreichenbach geben können. Da hatten wir das
Spielglück auf unserer Seite.“
Doch so ist es eben, wenn es einmal läuft - knappe Entscheidungen fallen da oft zum eigenen Vorteil aus. Jene Formstärke
kann der TSV nun noch ein weiteres Mal beweisen, wenn es zum TSV Weißenburg
geht. Dort steht viel auf dem Spiel: Sechs Punkte liegt Burgebrach mittlerweile
vor den Mittelfranken, die den letzten Relegationsplatz Richtung Bezirksligen
belegen – ein weiterer Dreier würde demnach für ein Neun-Punkte-Polster auf die
Weißenburger sorgen. Umgekehrt wäre bei einer Niederlage im Abstiegskampf alles
wieder offen – ein Szenario, das die Truppe von Bernd Baier sicherlich
vermeiden will. „Für uns gilt es nochmal alles Kräfte zu mobilisieren, um das Kalenderjahr
positiv abschließen zu können“, lautet die logische Marschroute. Personell ist
der Kader wieder ein bisschen dünner geworden, doch Ausreden gelten für die
wahrscheinlich letzten 90 Minuten des Jahres keine.
Aufgebot letztes Spiel TSV Burgebrach (TSV 1860 Weißenburg, 29.11.2025):
Voran J.,
Hörnes L.,
Romaus (87.
Distler),
Zirkel M. (85.
Hoch),
Beyer L.,
Schwarm,
Pinkert,
Ludwig,
Plätzer,
Kutzelmann,
Jörg (31.
Fröhling) /
Baier B.
Expertentipp von Simon Ruß
1:1