Einen ersten Punkt erarbeitete sich der SC Großschwarzenlohe vor großer Kulisse im Derby beim TSV Kornburg.
W. Janz
SC Großschwarzenlohe
Nächstes Highlight: Heimspiel-Premiere in der Bayernliga
Die Feuertaufe hat schon mal geklappt für den SC Großschwarzenlohe, der am Dienstagabend bei seiner Bayernliga-Premiere vor vierstelliger Zuschauerzahl zumindest einen Punkt aus dem Derby beim TSV Kornburg mitnehmen konnte. "Im Rückblick war es ein Abend wie er im berühmten Bilderbuch steht: geile Kulisse, Derby, nasser Rasen, das Flutlicht ging später noch an und dann haben wir auch noch unser erstes Bayernliga-Tor gemacht durch den Capitano - da bekommt man Gänsehaut", freut sich Trainer Florian Bauer über den Saisonstart, "bei dem die Anspannung auf beiden Seiten auf dem Platz spürbar war - keiner wollte Fehler machen." Nach der Kornburger Führung bekam Groß'lohe nach der Pause mehr Zugriff, auch bedingt durch die Überzahl, und verdiente sich letztlich das 1:1 im Ergebnis. "Brutales Kompliment an die Mannschaft! Auf Kornburger Seite ist schon viel Qualität und Erfahrung in höheren Ligen, da haben wir gut dagegengehalten, haben vom Kopf her ein sehr reifes Spiel gezeigt. Wir waren sehr fleißig. So macht es Spaß", lobt Bauer und freut sich schon darauf, dass dann am Freitagabend erstmals das heimische Flutlicht in der Bayernliga brennt und das Aufsteigerduell gegen den FC Coburg folgt.
Aufgebot letztes Spiel SC Großschwarzenlohe (FC Ingolstadt 2, 30.11.2025):
Gerlach,
Ruiu,
Chatzioglou,
Müller,
Schwarz P. (77.
Roth),
Schwarzer (49.
Schallmayer),
Klose,
Schäll (73.
Egerer),
Takmak,
Kräftner T.,
Takacs (84.
Heinlein) /
Stahl,
Bauer F.,
Koszorus,
Wessner
Expertentipp von Marco Galuska
2:1
Lars Müller, Sportlicher Leiter FC Coburg.
Dirk Meier
FC Coburg
Mit Leidenschaft und Kampf zu den ersten Punkten
Der FC Coburg hat sein Heimspiel gegen den FC Eintracht Bamberg mit 1:3 verloren, sich aber trotzdem ordentlich verkauft, schließlich musste die Elf von Cheftrainer Calle Schiebel lange Zeit in Unterzahl spielen. "Vor einer gutern Kulisse muss man einfach sagen, dass Bamberg doch noch einmal eine andere Liga ist, ich glaube wenn man später auf sie trifft und sie eingespielt sind, dann dürfte es noch schwerer werden. Natürlich wäre eine Überraschung schön gewesen, es ging auch gleich zur Sache und ich glaube, wir können froh sein, dass wir nicht schon in Minute eins einen Platzverweis bekommen haben. Beide Seiten mussten dann wechseln und die Partie war schon intensiv, aber ganz klar, über 90 Minuten ein verdienter Sieg für Bamberg", so der Rückblick vom Sportlichen Leiter des FC Coburg, Lars Müller. Schon am morgigen Freitag geht es für die Vestekicker weiter, um 19:00 Uhr spielt man beim SC Großschwarzenlohe, ebenfalls ein Aufsteiger, für den FC Coburg aber bislang eine unbekannte Mannschaft. "Wir sind mit Großschwarzenlohe noch nie in Berührung gewesen, es ist ein Aufsteiger wie wir es sind, der am ersten Spieltag immerhin gleich ein 1:1 vor 1000 Zuschauer in Kornburg erreichen konnte. Wir müssen das Positive aus dem Spiel gegen Bamberg mitnehmen und müssen versuchen wieder mehr Fußball zu spielen und den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten. Wenn wir vor dem Tor dann noch ein Stück cooler sind und die Leidenschaft und den Kampf vom Spiel gegen Bamberg mit nach Großschwarzenlohe nehmen können, dann denke ich, können wir dort auch etwas holen", sagt Lars Müller. Verzichten muss der FC Coburg dabei auf Fabian Carl, Leonard Späth, Ricardo König und Rene Knie, ansonsten dürfte der Kader der gleiche sein, wie beim Heimspiel gegen Bamberg.
Aufgebot letztes Spiel FC Coburg (SC Großschwarzenlohe, 15.11.2025):
Krempel 2,1,
Späth 2,1,
Tranziska 2,0,
Wieczorek 2,0,
Kirchner 2,0,
Baur 2,0 (61.
Civelek C. 1,9),
Civelek A. 2,0,
Fischer 2,0 (73.
Guhling A. 2,2),
Carl F. 2,0 (73.
König 1,9),
Guhling R. 2,2 (90.
Graß),
Oikonomides L. 2,2 (61.
Geißendörfer 2,0) /
Heland,
Knie,
Kling
Expertentipp von Mirco Schuberth
1:2