Artikel vom 31.12.2025 18:30 Uhr
Mannschaft des Jahres im Spielkreis Würzburg: SG Höchberg 2/Waldbüttelbrunn.
Alexander Rausch/anpfiff.info
Damit hatten die Kicker der Spielgemeinschaft
aus Höchberg und Waldbüttelbrunn nicht gerechnet. Als Überraschungsgast besuchte
anpfiff-Spielkreisleiter Alexander Rausch die Weihnachtsfeier der Mannschaft
und überreichte im Namen des Online-Portals die Auszeichnung „Mannschaft des
Jahres 2025“. Denn der A-Klassist hatte im abgelaufenen Kalenderjahr den besten
Punkteschnitt im Spielkreis Würzburg.
Die Verwunderung war groß, als Alexander Rausch
plötzlich bei der Weihnachtsfeier der SG Höchberg 2/Waldbüttelbrunn auftauchte.
Waldbüttelbrunns Sportleiter Ralf Schröder, der bis vor kurzem noch zum
Trainerteam gehörte, begrüßte den 38-Jährigen freudig. Er wusste schließlich,
weshalb der Überraschungsgast an den Sumpfler gekommen war, nämlich um dem
A-Klassisten zu einem herausragenden Jahr zu gratulieren. Und das beste Team des
abgelaufenen Kalenderjahrs 2025 prämiert das Online-Portal mit der Auszeichnung
„Mannschaft des Jahres“. Der anpfiff-Spielkreisleiter sprach mehrere lobende
Worte und überreichte Kapitän Silas Weidlein neben der Trophäe und einem Satz anpfiff-Leibchen
auch zwei Gutschein. Einmal für die Kauzen Bräu in Ochsenfurt und einmal für
die Pizzeria am Waldbüttelbrunner Sportplatz La Quercia.
Silas Weidlein ist stolz auf die Auszeichnung
„Die Auszeichnung ist ein großes Lob für uns.
Aber sie ist auch verdient. Wir haben in diesem Jahr als Mannschaft sehr hart
gearbeitet. Die Würdigung ist der Lohn dafür“, war der SG-Kapitän „unheimlich stolz
auf diese geile Truppe“. Konnte er aber auch sein, vor allem auf das Geleistete.
Schließlich holte die Spielgemeinschaft in 24 Ligaspielen satte 62 Punkte. „Das
ist eine herausragende Leistung, besonders weil die Mannschaft noch sehr jung
ist“, lobte auch Sportleiter Ralf Schröder.
Mit 20 Punkten im zweiten Saisonabschnitt der
vergangenen Runde sicherten sich die Jungs von Michael Ruckert souverän den
dritten Platz in der Abschlusstabelle und damit das Ticket für die
Entscheidungsrunde. In der reichte es für die Kombi-Elf aber nicht zum Sprung
in die Kreisklasse. Die Reserve des SSV Kitzingen gewann in Rottendorf knapp mit
2:1. „Im Nachhinein ist das Ärgerliche an der Niederlage, dass wir unser Potenzial
nicht in der Kreisklasse zeigen können“, ordnet der Spielführer ein. Auch Ralf
Schröder wertet das Scheitern als „sehr lehrreich“: „Sie haben vor einer großen
Kulisse gespielt und mussten mit ihrer Nervosität umgehen.“
Ralf Schröder, Silas Weidlein und Andreas Root freuen sich über die Auszeichnung.
Alexander Rausch/anpfiff.info
Nur eine Niederlage in der laufenden Saison
Doch die Enttäuschung hallte keineswegs nach.
Im Gegenteil: Die Spielgemeinschaft legte in der aktuellen Saison noch eine
Schippe drauf, holte starke 14 Siege aus 15 Spielen und führt die Tabelle der A-Klasse
1 souverän an. Die einzige Niederlage setzte es gegen den noch ungeschlagenen Verfolger
SC Lindleinsmühle. „Die war sehr überraschend, vor allem in der Deutlichkeit“,
blickt Ralf Schröder zurück. Daran habe er zu knabbern gehabt. Doch die
Mannschaft warf der unerwartete Rückschlag nicht aus der Bahn. Aktuell beträgt
der Vorsprung der Höchberger und Waldbüttelbrunner aber nur drei Zähler. „Auf
der Mannschaft lastet enormer Druck. Das ist auch spürbar. Bisher gehen wir mit
diesem aber sehr gut um“, weiß Silas Weidlein um die Erwartungshaltung der
Truppe an sich selbst und im Umfeld.
„Wir
harmonieren sehr gut, haben dieselben Interessen, vertreten identische Werte.
Wir sind ein eingeschweißter Haufen und sind auch Kumpels neben dem Platz“,
freut sich der 23-Jährige auf die restliche Runde, in der es für den
Leistungsträger nur ein Ziel gibt: die Meisterschaft. „Ich bin mir sicher, dass
den Titel holen“, ist er auch um klare Worte nicht verlegen.
Die SG Höchberg 2/Waldbüttelbrunn holte in Burgsinn den Titel beim Midnight-Event. Im Mai soll der nächste folgen.
Alexander Rausch/anpfiff.info
Großes ist möglich
Auch Waldbüttelbrunns Sportleiter Ralf
Schröder würde sich natürlich auch über den Sprung in die Kreisklasse freuen, tritt
aber dennoch etwas auf die Euphoriebremse: „Vor uns liegt noch sehr viel
Arbeit. Denn wir müssen schauen, dass wir die Jungs auf einem guten Level
halten und das Begonnene weiterführen. Da ist vor allem das Trainerteam
gefordert. Ich hoffe, dass es gelingt. Denn es macht unheimlich Spaß, mit den
Jungs zu arbeiten, und sind dabei etwas Großes zu schaffen.“ Und das wäre definitiv der Sprung in die Kreisklasse. Den Grundstein haben die SG-Kicker in diesem beeindruckenden Kalenderjahr gelegt.
anpfiff.info gratuliert der SG Höchberg
2/Waldbüttelbrunn herzlich zu einem bärenstarken Fußballjahr und zur
Auszeichnung „Mannschaft des Jahres 2025“.